Sekt - traditionelle Flaschengärung, perlender Genuss!

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Sekt - traditionelle Flaschengärung für perlenden Genuss!

Unser Sekt kommt aus traditioneller Flaschengärung: Die Trauben für die Sektgrundweine werden früh gelesen, damit der Zuckergehalt nicht zu hoch wird. Während des Gärprozesses wandelt die Hefe den Zucker zu Alkohol und Kohlensäure um. Denn je mehr Zucker, desto mehr Alkohol später im Sekt.

Nach der Gärung wird der Wein in Flaschen gefüllt, nochmals Hefe und Zucker (Dosage) zugesetzt und mit einem Kronkorken verschlossen, und die zweite Gärung startet direkt in der Flasche. Diese Methode nennt man auch méthode champenoise oder méthode traditionelle. Die Hefe wandelt wieder den im Wein enthaltenen Zucker in Alkohol und Kohlensäure um, die diesmal in der Flasche bleibt.

Langes Hefelager für hochwertigen Schaumwein

Mindestens neun Monate muss der Sekt auf seiner Hefe reifen, damit er sich „Sekt aus traditioneller Flaschengärung“ nennen darf! Je länger ein Sekt auf seiner Hefe ruht, um so feiner, weicher und eleganter sind seine Perlen und die Aromen der jeweiligen Rebsorten kommen noch besser zur Geltung! Geduld, Zeit und Ruhe sind hier die magischen Zutaten. Nach dem gewünschten Hefelager wird der Sekt mit einer speziellen Methode gedreht und gerüttelt, damit die verbliebene Hefe in den Flaschenhals rutscht und anschließend degorgiert werden kann.

Ein so entstandener Sekt oder Schaumwein steht unter Druck von min. 3,5 bar und benötigt einen besonderen Verschluss, die Agraffe, die den Sektkorken auf dem Flaschenhals hält.

Sekt brut, Sekt brut nature, Sekt demi-sec?

Beim Sekt gelten andere Geschmacksbezeichnungen als beim Wein. Ein Sekt trocken bzw. Sekt sec hat einen höheren Restzuckergehalt als ein Riesling Wein trocken, nämlich bis zu 32 g/l. Ein Sekt demi-sec bzw. Sekt halbtrocken weist zwischen 32 und 50 g/l Restzucker auf. Mit einem Zuckergehalt von über 50 g/l ist ein Sekt mild und schmeckt wie ein lieblicher Sekt. Sekt brut wartet dagegen mit einem maximalen Restzuckergehalt von 15 g/l auf. Sekt brut nature, also mit Zero Dosage, sogar nur mit maximal 3 g/l Restzucker.

Warum heißt Schaumwein „Sekt“ bei uns?

Ganz einfach: Weil er seit 1919 nicht mehr Champagner heißen darf. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs trat der Friedensvertrag von Versailles in Kraft. Damit ging folgende Tatsache einher: Deutschen Produkten wurde es verboten, fremde Herkunftsbezeichnungen zu führen. Artikel 274 verpflichtet Deutschland, ausländische Produkte von alliierten Staaten gegen unlauteren Wettbewerb zu schützen. Und Artikel 275 untersagt deutschen Erzeugern, Weine und Spirituosen mit örtlichen Herkunftsbezeichnungen anderer Länder zu benennen.

So darf Champagner und Cognac aus deutscher Herstellung, die nach der französischen Gegend Champagne und der französischen Stadt Cognac benannt sind, nicht mehr so bezeichnet werden. Diese deutschen Produkte heißen nun also Sekt und Weinbrand, und die beiden Artikel des Versailler Vertrags gingen als „Champagnerparagraph“ in die Geschichte ein.

Schaumwein aus der Champagne heißt also Champagner und von der Loire Crémant, der spanische Schaumwein wird Cava genannt.

Klassische Rebsorten und typische Rheinhessenvertreter

Unsere Trauben für unsere Sekte lesen und selektieren wir von Hand, sodass nur gesunde und reife Trauben verarbeitet werden, die schonend im Ganzen gepresst und danach im Keller vergoren werden.

Die typisch rheinhessische Rebsorte Riesling macht unseren reinen Riesling Sekt aus: Riesling Sekt brut, Riesling Sekt demi-sec und Riesling Sekt brut nature aus der Großen Lagen Scharlachberg.

Für unsere weiße Sekt-Cuvée haben wir Pinot Noir und Chardonnay noch feinen Pinot Blanc an die Seite gestellt: Pinot & Chardonnay Sekt brut und einen Jahrgangssekt aus 2008 Pinot & Chardonnay Sekt brut nature Grande Réserve.

Auch ein roséfarbener Sekt findet sich in unserer großen Sektkollektion, unser Sekt Rosé brut.